Elektromobilität - für eine saubere Zukunft

Die Stadtwerke Zirndorf gehen mit gutem Beispiel gehen voran:
Mehrere, lokal emissionsfreie, Fahrzeuge enthält der Fuhrpark, wobei ein erstes Elektrofahrzug bereits in 2012 in Einsatz genommen wurde. Eine erste Ladesäule in Zirndorf wurde zudem im April 2016 eingeweiht.

Als Ihr regionaler Versorger liegt auch uns eine saubere Zukunft am Herzen, deshalb beobachten wir die Marktentwicklungen sehr genau und stimmen unsere eigene Zukunftsprojekte auf technisch umsetzbare, nachhaltige Lösungen.
Für Fragen zur Elektromobilität sprechen Sie uns gerne an.

Ladesäule in der Kolbstraße

Die Stadtwerke Zirndorf betreiben eine eigene, öffentlich zugängliche Ladesäule in der Kolbstraße, nahe der Nürnberger Straße. Diese bietet zwei moderne Ladeanschlüsse des Typs 2 und kann Strom mit jeweils bis zu 22 Kilowatt an die angeschlossenen Fahrzeuge liefern.
Weitere Lademöglichkeiten finden sich in der Umgebung bei unseren Partnern im Ladeverbund+.

Interaktive Video-Anleitung

Unter untenstehendem Button (Link auf eine externe Seite) erreichen Sie eine interaktive Video-Anleitung vom Ladeverbund+.
Hier erfahren Sie, wie das Laden an den Ladsäulen im Ladeverbund+ funktioniert. Nutzen Sie zudem die innovativen interaktiven Elemente des Videos, um bei Bedarf weiterführende Informationen einzuholen und den Film zu steuern.
Die Video-Anleitung ist für Sie in Deutsch und Englisch verfügbar.

ZUM INTERAKTIVEN VIDEO

Preise

Tarife*Kundentarif**Nichtkundentarif
nicht ladend***0,30 €/15 min.0,30 €/15 min.
bis 5 kW0,28 €/15 min.0,39 €/15 min.
bis 11 kW0,77 €/15 min.1,10 €/15 min.
bis 22 kW1,40 €/15 min.1,86 €/15 min.

 

Hinweise

* Alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Kosten für SMS
** Gilt für Stromkunden von Mitgliedern im Ladeverbund+. Dafür ist eine Registrierung auf der Homepage Ihres Stadt- oder Gemeindewerks erforderlich.
*** Nicht ladend/ blockierend höchstens 50 € und 1 Tag

Alle Ladeverbundmitglieder im Ladeverbund+ finden Sie HIER

 

Zugang und Abrechnung

Der Zugang an den Ladesäulen erfolgt per SMS oder bei anderen Dienstleistern über RFID oder App.
Haben Sie einen Vertrag bei der Telekom, Vodafone, mobilcom-debitel oder O2, können Sie direkt per SMS den Ladevorgang starten. Haben Sie einen anderen Mobilfunkanbieter oder keine freigeschalteten Mehrwertdienste bei den eben genannten, müssen Sie sich zuerst bei Travipay unter https://travipay.com/ anmelden. Anschließend können Sie über SMS die Ladesäule freischalten.

Die Bezahlung erfolgt über Ihre Mobilfunkrechnung oder Prepaid, wenn Sie Kunde einer der oben genannten Anbieter sind. Bei den anderen Mobilfunkanbietern erfolgt die Abrechnung über Travipay. Hier haben Sie die Option, per Kreditkarte oder Lastschriftverfahren zu bezahlen. Diese Möglichkeit besteht für alle Mobilfunkanbieter.

Kunden anderer Dienstleister haben alternativ die Möglichkeit, den Zugang und die Abrechnung über ihr RFID-Zugangsmedium (Ladekarte oder Schlüsselanhänger) oder ihre Anbieter-App abzuwickeln. Derzeit ist der Zugang mit den Dienstleistern NewMotion, Plugsurfing, BMW ChargeNow, DKV, Novofleet und Bosch möglich. Weitere folgen.

Weitere Informationen über das neue Abrechnungssystem und den Ladeverbund+ erhalten Sie unter http://www.ladeverbundplus.de

Unsere Stromkunden können sich ab sofort unter folgendem Link für den Kundentarif registrieren: ChargeIT Registrierung.

Weiterführende Informationen erhalten Sie bei uns im Kundencenter oder in den nachfolgenden Unterlagen


Nutzungs- und Geschäftsbedingungen

Die Stadtwerke Zirndorf GmbH (nachfolgend „Betreiberin“) ist Mitglied im Ladeverbund+. Sie ist Eigentümerin dieser Ladestation und bietet als Ladepunktbetreiber den Zugang zur und die Nutzung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im öffentlichen Raum an.
Hinweise zur Nutzung, die Nutzungsbedingungen und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Ladeinfrastruktur können Sie sich als PDF laden.

Die Vorteile der Elektromobilität

Der Markt für Elektrofahrzeuge aller Art entwickelt sich aktuell rasant. Erhältlich sind E-Auto, Plug-In-Hybrid (Kombination mit einer anderen Antriebsart wie Diesel oder Benziner), Pedelecs für den Individualverkehr, für Transportwesen oder öffentlichen Verkehr stehen vielfältige Boden-, Luft- und Wasserfahrzeuge sowie Schienenfahrzeuge zur Verfügung.
Tatsächlich war nach der Erfindung der Dampfmaschine der Elektromotor die zweite maschinelle Antriebsart. Bereits 1842 wurde das erste Elektrofahrzeuge für den Schienenverkehr auf der Strecke Edinburgh–Glasgow eingesetzt.

Der "klassische" Verbrennungsmotor wird auch aktuell noch immer weiter entwickelt, um die von der Politik gesetzten Klimaziele zu erreichen. Doch nur mit den Vorteilen der Elektromobilität kann nachhaltig für unsere Umwelt die Mobilität aufrecht erhalten bleiben:

Lokal emissionsfrei
Die weltweite PKW-Flotte wird im Jahr 2035 voraussichtlich die Anzahl von zwei Milliarden Autos erreichen. Ohne emissionsarme Antriebe würde der CO2-Ausstoß des Straßenverkehrs dadurch um mehr als die Hälfte ansteigen. An über 80 Prozent der Tage eines Jahres fährt der durchschnittliche Deutsche weniger als 40 Kilometer weit und könnte somit für die Mehrzahl der Wege auch heute schon ein Elektrofahrzeug nutzen. Ein Durchschnittsauto wird nur eine Stunde am Tag bewegt, die übrige Zeit steht es ungenutzt herum.

Emissionsarm unterwegs
Aus jedem Liter Benzin entstehen bei der Verbrennung etwa zweieinhalb Kilogramm Kohlendioxid, das in die Atmosphäre entweicht. Hinzu kommen weitere Luftschadstoffe, wie Feinstaub und Stickoxide. Reine Elektrofahrzeuge stoßen während der Fahrt keinerlei Schadstoffe oder Treibhausgase aus. Besonders vorteilhaft ist dies in dicht besiedelten Stadträumen, die unter hoher Luftbelastung leiden.
Werden die Emissionen aus der Stromerzeugung mit betrachtet, (well-to-wheel) fällt der CO2-Ausstoß insgesamt immer noch geringer aus als bei den meisten herkömmlichen Autos. 2014 betrugen die well-to-wheel Emissionen bei Benzinern und Dieseln im Schnitt 170 Gramm CO2 pro Kilometer. Selbst beim heutigen deutschen Strommix bleibt ein übliches Elektroauto dagegen weit darunter. Werden für die Stromerzeugung ausschließlich erneuerbare Energien genutzt, sinken die Emissionen auf rund fünf Gramm CO2 je Kilometer.

Effizient unterwegs
Der energetische Wirkungsgrad von Elektromotoren beträgt mehr als 80 Prozent. Konventionelle Otto- und Dieselmotoren erreichen nur ein Drittel dessen. Eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen benötigen nur 0,3 Prozent des derzeitigen deutschen Strombedarfs. Eine vollständig elektrifizierte deutsche Pkw-Flotte hätte einen Strombedarf von weniger als einem Sechstel der aktuellen Bruttostromerzeugung in Deutschland. Die 2015 erzeugte Menge an erneuerbarem Strom ist doppelt so hoch wie der Bedarf einer komplett elektrischen Fahrzeugflotte. Und die Stromerzeugung aus Erneuerbaren nimmt rasch zu. In den vergangenen fünf Jahren wurde mehr zugebaut als eine komplette E-Flotte verbrauchen würde.
Ein Elektrofahrzeug der Kompaktklasse braucht etwa zwölf bis 13 Kilowattstunden Strom auf 100 Kilometern. Bei einem für Privatverbraucher üblichen Tarif von 28 Cent je Kilowattstunde und unter der Annahme, dass der reale Verbrauch etwas über den Herstellerangaben liegt, belaufen sich die Energiekosten auf weniger als fünf Euro pro 100 Kilometer.

Sehr geringe Lärmbelastung
Elektromotoren arbeiten deutlich geräuschärmer als ihre konventionellen Pendants und sorgen so für mehr Lebensqualität von Anwohnern, besonders in Bereichen geringer Geschwindigkeit, wo die Motorgeräusche sonst dominieren.

Unabhängigkeit vom Erdöl
Der Verkehrssektor absorbierte 2014 65 Prozent des gesamten EU-Ölverbrauchs. Dabei entfallen allein auf den Straßenverkehr 54 Prozent. Die Abhängigkeit vom Erdöl in den EU-28-Staaten stieg von 2011 bis 2014 um drei Prozent auf 88 Prozent. Preisschwankungen und zum Teil instabile Importbeziehungen sorgen regelmäßig für hohe Benzinpreise und wirtschaftliche Verwerfungen. Antriebe auf elektrischer Basis vermindern diesen Effekt, denn ein Großteil des in Deutschland genutzten Stroms wird auch in Deutschland erzeugt. In der Bilanz exportiert Deutschland sogar Strom.

Wettbewerbsfähigkeit
Im Rennen um das Auto von morgen startet die deutsche Automobilindustrie auf einer guten Basis. Jedoch setzen besonders die ostasiatischen Konkurrenten, aber auch neue Player aus den USA zum Überholen an. Zur Erhaltung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit ist der Ausbau der Produktpalette hin zu sparsamen und alternativ angetriebenen Fahrzeugen von herausragender Bedeutung für den Produktions- und Forschungsstandort Deutschland. Dies trägt auch zum Erhalt und Ausbau zukunftsfähiger Arbeitsplätze bei. Denn "ältere" Technologien können leichter kopiert werden und ihre Produktion wird wegen ihres geringen Technologieanteils häufig in Niedriglohnländer verlagert.

Positives Image
Fahrzeughersteller profitieren vom guten Image der Elektro- und Hybridfahrzeuge und können so zugleich ihre Flottenwerte für den CO2-Ausstoß senken, um die von der EU gesetzten Ziele zu erfüllen. Auch für Firmenkunden wie Taxiunternehmen, Lieferdienste oder Mietwagenanbieter sind alternative Antriebe ein Imageträger.

Nutzung als Netzpuffer
Das Stromnetz ist ein sensibles System, welches zur Aufrechterhaltung einer konstanten Spannung stetig austariert werden muss. Hierfür sorgen derzeit vor allem konventionelle Kraftwerke, die in Teillast betrieben werden oder schnell hochfahren können. Energetisch ist dies wenig effizient. Zudem stößt dieses Prinzip durch den zunehmenden Ausbau erneuerbarer Energien an seine Grenzen. Die Batterien einer großen Zahl von Elektroautos könnten als Netzpuffer künftig einen Teil dieser Ausgleichsfunktion übernehmen.


Intelligentes laden
Das Laden und/oder Puffern von Energie kann mittels intelligenter Zähler so ausgestaltet werden, dass eine Stromentnahme aus dem Netz vor allem dann stattfindet, wenn die sonstige Nachfrage gering ist und niedrigere Tarife möglich sind. In der Regel ist dies nachts der Fall, wenn die meisten Fahrzeuge ohnehin still stehen.


Treiber der Erneuerbaren Energien
Im heutigen Stromnetz gibt es nur wenige Stromspeicheroptionen. Dies führt dazu, dass bei hoher Einspeisung erneuerbarer Energien zum Teil abgeregelt werden muss, weil Nachfrage fehlt. Elektrofahrzeuge könnten als Stromspeicher Lastspitzen künftig auffangen.

Quelle: Bundesministerium für Umweltschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.